Ein Road Trip nach Südengland – Part 1

Hi Folks!
Heute mal etwas ganz anderes, und zwar einen Einblick in einen verrückten Road-Trip den ich letztes Jahr zusammen mit meiner Schwester erleben durfte.
Vorab muss ich sagen das wir so etwas wirklich noch nie gemacht hatten und dementsprechend auch noch gar keine Vorstellung hatten was uns erwartet.
Viel geplant haben nicht, wir haben uns einfach ein Auto gemietet und das Abenteuer gestartet. Ohne konkreten Plan wie lange wir wo genau hin wollen. Lange Rede, kurzer Sinn .. Let´s get this Road Trip started. Beginnen wir mit Tag 1:

TAG 1 – Belgien

Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten (diesen hatten wir übrigens schon im Voraus über den ADAC gebucht – wer mehr zur Mietwagenbuchung wissen möchte kann mich das gerne in den Kommentaren wissen lassen) abgeholt hatten ging es auch schon los. Zuerst stand die Fahrt gen Frankreich an. Wir starteten in der Nähe von Würzburg / Unterfranken. Über Holland kamen wir dann am ersten Tag bis zur Belgischen Küste. Da wir in Deutschland relativ spät gestartet waren beschlossen wir die Fähre Richtung England erst am nächsten Tag zu nehmen und den Abend im Belgischen De Panne zu verbringen. De Panne hat einige sehr schöne Küstenabschnitte und so konnten wir nach der langen Fahrt am Strand ein wenig ausspannen.

Eine Unterkunft in De Panne fanden wir ohne Probleme (Anm. Wir machten dieses Trip im September, also in der Nebensaison!)
Während der ganzen Reise suchten wir uns jeden Abend ein Hotel über die TripAdvsior App.
Zu dieser würde ich aber gerne einen separaten Beitrag machen wenn euch das interessiert.
In De Panne übernachteten wir im IBIS Hotel De Panne (Übernachtung im Doppelzimmer ohne Frühstück 64 ,-, also p.P. 32 ,-)

TAG 2 – Belgien – Frankreich – England

An Tag 2 besorgten wir uns in einem Supermarkt Sachen zum Frühstücken und verspeisten diese dann bei herrlichen Wetter an einem Aussichtspunkt im Reservaat de Westhoek. Das nennt man dann wohl Breakfast with a view, was ich persönlich jederzeit dem Frühstück in einem Hotel vorziehen würde da es sehr günstig und viel schöner ist (natürlich nur bei passendem Wetter).

Nach dem Frühstück ging es für uns weiter nach Frankreich wo wir in Dünkirchen die Fähre nach Dover nahmen.
Kleiner Tipp: Die Fähre unbedingt vorab im Internet buchen! Vor Ort kostet sie nämlich um einiges mehr. Wir haben den Fehler gemacht die Fähre vor Ort zu buchen und zahlten für die Hinfahrt 110,- (Im Internet bekommt man die einfach Überfahrt schon ab 47,-)
Nichtsdestotrotz genossen wir die ca. 2 stündige Überfahrt nach England sehr. Auf der Fähre gibt es nämlich einiges zu entdecken. Man kann im Board Restaurant einen Kaffee trinken, einen Einkaufsbummel im Shop machen oder über das Deck spazieren und einfach die tolle Aussicht auf die in der Ferne auftauchenden White Cliffs of Dover genießen.
Nachdem wir in Dover mit dem Auto vom Schiff gefahren waren mussten wir uns natürlich erstmal an den Links-Verkehr gewöhnen. Wobei ich sagen muss ich habe es mir schlimmer vorgestellt als es im Endeffekt ist, nach einer halben Stunde Fahrt fühlte es sich an als hätte ich noch nie etwas anderes gemacht.
Nach einem kurzen Stopp in Folkestone erreichten wir auch schon die Küstenstadt Hastings wo wir unsere zweite Nacht verbrachten.


Folkestone


Hastings Pier

Unsere Unterkunft in Hastings war ein privat geführtes Guest House von dem ich leider den Namen nicht mehr weis. Allerdings war es auch in Hastings kein Problem eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit zu finden.

… wie es weiter ging erfahrt ihr in den nächsten Beiträgen dieser Serie.
Ich hoffe der erste Beitrag hat euch gefallen und ich konnte euch einige Tipps geben.

So Long,
Vanessa

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