Rezension Helen Fielding – Bridget Jones´ Baby

Inhalt

Bridget Jones hört sie schon seit einiger Zeit ticken: ihre biologische Uhr. Und auch ihr Bekanntenkreis wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass das Thema Nachwuchs langsam drängt. Und dann führt eine Abfolge chaotischer Ereignisse schließlich zu der großen Nachricht: Bridget ist schwanger! Allerdings nicht ganz wie geplant – und turbulent geht es prompt weiter. Bridget stolpert durch aufregende Monate voller gut gemeinter Ratschläge selbstgefälliger Mütter, voller Konfusion bei Ultraschalluntersuchungen und Geburtsvorbereitungskursen, voller Vorfreude, Verzweiflung und voller Käsekartoffeln. Und über allem schwebt die Frage: Wer ist der Vater?


Meine Meinung

Ich muss gestehen ich bin ein riesiger Bridget Jones Fan! Ich habe alle anderen Bücher schon mehrmals gelesen und die Filme kenne ich in- und auswendig. Zwischen meiner besten Freundin und mir ist es zum Ritual geworden bei Liebes- oder sonstigem Kummer mit einer Flasche Wein, einer Tafel Schokolade und einem Bridget Film vorbei zu kommen. Kurz um, Bridget steht bei mir ganz hoch im Kurs, vielleicht auch weil sie mich mir ihrer tollpatschigen Art ein bisschen an mich selbst erinnert.
Deshalb hatte ich mich natürlich auch schon wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und konnte kaum abwarten es zu lesen. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, Bridget ist auch in diesem Buch wieder herrlich chaotisch und planlos wie in den letzten Teilen. Das Buch ist auch wieder in gewohnter Tagebuch Form geschrieben, was mir aber schon immer recht gut gefallen hat und wodurch es meiner Meinung nach leichter zu lesen ist.
Zum Inhalt: Bridget wird schwanger und nun stellt sich die Frage wer ist der Vater, Marc oder Daniel? Beide haben sich nicht verändert, Marc ist immer noch der unnahbare, etwas verklemmte Typ und Daniel ist nach wie vor ein Frauenheld ohne echtes Verantwortungsgefühl, aber natürlich habend die beiden Väter ins Spe auch ihre Liebenswerten Seiten nicht verloren.
Auch Bridgets Freunde und Familie kommen nicht zu kurz, alle sind etwas älter aber nicht unbedingt weiser geworden und stiften zusätzliches Chaos in Bridgets Leben. Auch wenn sie natürlich versuchen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Bridget durch diese ereignisreiche Zeit hindurch zu helfen.
Bridget selbst stolpert erst IN und dann gewohnt hilflos DURCH die Schwangerschaft. Alles in Allem wieder ein großes Durcheinander mit einem tollen Happy End, wer tatsächlich der Vater ist verrate ich hier natürlich nicht – keine Sorge.


Fazit

Bridget Jones Baby ist gewohnt amüsant und kurzweilig geschrieben. Das Buch ist eine großartige Unterhaltung und ein MUSS für alle Bridget Jones Fans!
Einziger Minuspunkt, die knapp 250 Seiten sind viel zu schnell durchgelesen 😉

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